3D-Vermessung

3D-Vermessung (auch 3D-Scan, 3D-Scannen genannt) ist der Oberbegriff für eine dreidimensionale Erfassung von Objekten bzw. Oberflächen wie z.B. von Kunst- und Kulturgütern, Fassaden, Gebäuden, Geländetopografien, Maschinenbauteilen oder ganzen Maschinenanlagen.

Für die 3D-Vermessung kommen verschiedene 3D-Scan-Verfahren, wie das Streifenlichtscanning und das Laserscanning in Frage. Jedes dieser Verfahren besitzt seine individuellen Vor- und Nachteile und kommt für unterschiedliche Messeinsätze in Frage. Sie unterscheiden sich weiterhin hinsichtlich der Messgenauigkeiten, des Messpunktabstandes, den möglichen Messfenstergrößen und der Dauer der einzelnen Messvorgänge.

Das Ergebniss der 3D-Vermessung ist bei allen Verfahren jedoch das Gleiche. Die Ausgabe der Messergebnisse erfolgt in Form von universellen Punktwolken im ASCII-Format, aus denen in der Folge durch eine Oberflächenreduktuion (auch meshing genannt) geschlossene 3D-Modelle im Format .wrl, stl. obj oder .vrml erstellt werden. Die 3D-Modelle wiederum können Grundlage für die Dokumentation, Rekonstruktion, Animation, Analyse oder Reproduktion sein.

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